ADHS als Mindmap

Da hat sich jemand die Mühe gemacht, ADHS aus seiner Sicht als Mindmap darzustellen. Ziemlich treffend, auch wenn ich das eine oder andere Detail anders beschreiben würde. Vielleicht sollte ich sowas auch mal machen…

Zur Vollansicht auf die Grafik klicken:

via geheimrätin

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kostenlose Mindmap-Software findet man HIER

Amok

Eigentlich wollte ich auf meinem Blog nicht auch noch etwas dazu sagen, das Folgende aber scheint es mir Wert zitiert zu werden. neuro24

[…]Amokläufer sind zunächst Verbrecher, mancher Amokläufer mag ein Opfer oder ein psychisch Kranker sein. Eine Entschuldigung ist dies bei der Schwere der Taten in keinem Fall. Als Psychiater würde man sich ein Totschweigen der Identität der Täter und ein Verhindern der Heldenmythen der Täter auf jeden Fall wünschen. Videos der Täter, Fotos der Täter, sollten ein Tabu auch für die Presse sein um Nachahmer nicht zu ermutigen. Gerade für die häufigen Narzissten unter den Tätern, ist das postmortale Verschwiegenwerden möglicherweise die einzig wirksame Abschreckung. Schulpsychologen für die armen möglichen Täter lösen das Problem nicht.  Wer den Schulpsychologen aufsucht ist vergleichsweise gering gefährdet ein Täter zu werden.  Eine Sensibilisierung der Lehrer, Eltern und der Öffentlichkeit für die Verherrlichung von Gewalt ist sehr sinnvoll. Mögliche Täter, die potenzielle Schwerverbrecher sind sollten aber als Täter und nicht primär als Opfer gesehen werden. Letzteres ist eine Demütigung der tatsächlichen Opfer. Counterstrike und andere Videospiele die Gewalt verherrlichen, Horrorfilme “kill bill” etc sollten nicht als Erwachsenenunterhaltung oder Desensiblisierung für potenzielle Soldaten sondern als perverse Freizeitbeschäftigung angesehen werden. Das “Herumliegen lassen von Waffen” sollte als Beihilfe zu  Mord angesehen werden. Nicht jeder der eine Waffe zu Hause hat oder eine Lanpartie mit Counterstrike organisiert ist ein Verbrecher, er sollte sich aber im Klaren sein, dass er potenziell bei labilen Individuen Gewalttaten fördert.[…]

Alles klar?

Ein weiterer Link: Amok (psychosoziale-gesundheit.net)

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Bild: Kora, pixelio

Wie ist das, dieses ADHS?

Eine Beschreibung von ADHS aus Sicht einer ADHSlerin:

Wenn mich jemand fragt, was denn diese ADHS so sei, dann habe ich meistens nur ein Schulterzucken als Antwort.

Was soll ich sagen zu diesem „Etwas“, das mich mein Leben lang begleitet hat und wenn ich mir kein Leben ohne dieses vorstellen kann? Würde ich die allgemeinen diagnostischen Kriterien zu ADHS nach ICD10 hernehmen, kann ich selbst damit wenig anfangen. Ich kann nur sagen, wie ich es als Kind immer selbst empfunden habe.

Es ist als wenn

  • man immer das Gefühl hat, anders zu sein, nie zu den anderen dazugehören und man darunter leidet, weil man sich ausgeschlossen fühlt
  • man denkt, dass man alles wichtige verpasst, man nichts „rafft“, immer danebensteht
  • man schon als Kind der Meinung ist, nichts auf die Reihe zu bekommen, unfähig ist, doof und niemanden irgendetwas recht machen kann
  • es keinen Menschen auf der Welt gibt, der einen wirklich versteht
  • die Schule so langweilig ist, dass man irgend etwas machen muss, nur um nicht vollständig abzugleiten. Und wenn es nur ein zielloses Herumzappeln oder Quasseln ist.
  • man den Eltern nichts, aber wirklich nichts recht machen kann. Das Kinderzimmer ist trotz aller Mühe immer liederlich, man vergisst alle Pflichten und man schämt sich dafür und kann es doch nicht besser.
  • man kein Selbstwertgefühl hat, egal, welche Erfolge man hat, denn da stehen immer wieder diese Niederlagen im Wege
  • man schon im Alter von 10 Jahren davon überzeugt ist, dass man ein Versager ist, das Leben nicht meistert und deswegen depressiv wird
  • man sich immer mehr zurückzieht, weil man wegen der Angst, zu versagen, sich nichts mehr zutraut
  • man Angst hat vor der Schule, obwohl man intelligent ist und alles schafft, doch da ist immer diese Schusseligkeit, die einem sogar die Zensur in seinem Lieblingsfach versauen kann
  • man sich etwas vornimmt, etwas verspricht, es aber nicht halten kann, und sich furchtbar dafür schämt
  • man immer Klassenkameraden braucht, die einen an Hausaufgaben, Termine u.a. erinnert

gefunden auf  Wildpferd`s Blog

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Bild: Maren Beßler, Pixelio

Durchbruch in der alternativmedizinischen Feldforschung

Nun ist es soweit. Ab jetzt haben die Homöopathen, Bioresonanzler, Gesundbeter und andere dem Spott der Skeptiker ausgelieferten Scharlatane ein Formular zur Hand, mit dem sie die Glaubwürdigkeit ihrer Behauptungen nachhaltig untermauern können:

Bitte ausdrucken, ausfüllen und zur statistischen Auswertung einschicken an die Eso-Aufsichtsbehörde!

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P.S.: auch die Carstens-Stiftung dürfte sich über soviel wissenschaftliches Eigen-Engagement freuen!

Die ultimative Lösung zur ultimativen Krise

Chefarztfrau hat geschrieben:

[…]Wenn das Ausmaß der Weltwirtschaftskrise so gigantisch wie bejammert ist, kann ein zielführendes Weltkonjunkturprogramm nur thermonuklear sein.[…]

Liebe Politiker, den Vorschlag von Chefarztfrau bitte NICHT ernstnehmen.  Dazu ist es einfach noch zu früh^^…

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