Bild: Jürg Adler, pixelio.de
Vor kurzem hat Tigger sich kritische Gedanken über Epigenetik gemacht, einer neuen Teildisziplin der Biologie. Ich kenne mich ehrlich gesagt mit Dingen wie DNS oder RNS nicht wirklich aus, ausserdem betrachte ich “neue” Wissenschaften sowieso erstmal mit Skepsis. Das weil fast wöchentlich irgendein Möchtegern-Pseudowissenschaftler eine angeblich “revolutionäre” Erfindung oder Methode präsentiert, deren einziger realer Zweck es zu sein scheint, Leichtgläubigen die Kohle aus der Tasche zu ziehen (ein krudes Beispiel dazu wird hier auseinandergenommen).
Unter dem Gesichtspunkt “Pseudo” habe ich auch das Thema in Tiggers Text betrachtet und zunächst mal die “Epigenetik” auf Möglichkeiten hin abgeklopft, inwiefern dieselbe als eine Rechtfertigung für die debilen Theorien esotterhafter Idioten ausgenutzt werden könnte. Entsprechend war dann dort auch mein Kommentar.
In Wirklichkeit ist Epigenetik ein interessantes Feld seriöser Forschung, nur eben zu komplex für einfaches Verständnis. Und genau das macht E. möglicherweise anfällig für Pseudointerpretationen.
So will ich denn ergänzend zu Tigger einen Text verlinken (scinexx.de), der Epigenetik allgemeinverständlich erklärt, so daß es auch ich verstehe und das Ganze etwas differenzierter betrachten kann:
Epigenetik – Mehr als nur die Gene
Hatte Lamarck doch recht?Was bestimmt unser Aussehen und wie krank oder wie alt wir werden? Die Gene natürlich – sollte man zumindest meinen. Doch das Dogma ihrer Allmacht ist längst gefallen. Denn Forscher finden immer mehr Belege dafür, dass es jenseits der Gene einen weiteren Code gibt, der entscheidend an der Ausprägung unserer individuellen Merkmale beteiligt ist[...]WEITERLESEN
(Hinweis auf den Text via Brightsblog)
Gruß auch an sunny
, die sich mit dem Thema schon weit länger beschäftigt, auch im Zusammenhang mit ADHS.
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