Richard Dawkins liest Emails vor:

gefunden auf diesem Blog via tagsurfer:

Richard Dawkins liest Hass-Emails vor, die er von achsoguten Kreationisten bekommen hat. Viele dieser selbstgerechten Gottesmenschen haben dermaßen einen Knall, es sind Fälle für die Psychiatrie. Der Gotteswahn beweist sich selbst. Zum Lachen? Ja auch…:

Richard Dawkins: Enemies Of Reason

Ein schon älterer Fernsehbericht (BBC) über Irrationalitäten, Aberglauben und Scharlatanerien, toll recherchiert von Richard Dawkins. Ich finde das ist ein Muss, das Englisch ist leicht verständlich:

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1.Teil, ca 48 Min. “Slaves to Superstition” (Sklaven des Aberglaubens):

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2.Teil, ca 48 Min. “The Irrational Health Service” (Das irrationale Gesundheitswesen, passt übrigens gut zu meinem derzeitigen Interesse)

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Ich denke man sollte sich das einfach mal ansehen. VIA

Susan Blackmore: Memes and “temes”

Ich warte schon länger auf Susan Blackmore´s Vortrag bei TED im Februar. Jetzt ist er gepostet, sowohl auf der TED-Seite als auch bei YouTube. Letzteres habe ich embedded. Ein Mem mehr auf meinem Blog. Enjoy.

Was mich zur Zeit mal wieder interessiert (etwas konfus)

jetzt habe ich schon länger nichts mehr gepostet, mir fällt auch nicht viel ein. Bin ich einfallslos? Es scheint eine Phase zu sein, in der ich mehr Meme aufnehme als verbreite. Ausserdem macht mir das Bloggen zur Zeit weniger Spass. Andererseits (und da liegt meine gegenwärtige Passion) habe ich gerade wieder für ein neues Thema Feuer gefangen: “Komplexität“.

Letzten Donnerstag bei “Scobel” auf 3sat (eine hervorragend kluge Sendung, starker Kontrast zum sonstigen TV-Müll) war zu Gast Prof. Klaus Mainzer. Für mich als laienphilosophischer Universaldarwinist und Hobbymemetiker ein Thema, passend wie die Faust aufs Auge. Jetzt wollte ich mir gestern im örtlichen Buchhandel Mainzer´s neues Büchlein besorgen, die hatten´s aber nicht.

Da ich in solchen Fällen schlecht warten kann habe ich mir eben dafür ein anderes gegönnt, passt auch, steht schon lange auf meiner Wunschliste und ist ebenso hirndehnend: “Das egoistische Gen” von Richard Dawkins, Jubiläumsausgabe 2006. Eins der Themen dieses Buches könnte durchaus eine gute Ergänzung zu Mainzers Ergebnissen sein: Meme verbreiten sich auch nicht unbedingt linear-kausal: die Folgen mancher Worte geraten gelegentlich völlig ausser Kontrolle (ist jetzt vielleicht auch etwas voreilig und naiv was ich schreibe).

Dawkins` Buch ist jedenfalls fesselnd. Schon die ersten dutzend Seiten (nach den diversen Vor- und Geleitworten) sind gewaltig und folgenreich, nämlich (mit meinen eigenen Worten, selber interpretiert): das Ende des Anthropozentrischen Weltbilds, die Wende zum Determinismus oder, wie Freud vielleicht sagen würde, die “Naturalistische Kränkung”.

Wahrscheinlich und hoffentlich (zurück bei Scobel), und davon gehe ich nach Mainzers Äusserungen dort aus, wird die “Komplexitätsforschung” diesen Paradigmenwechsel (welch ein abgelutschter und schwurbelig missbrauchter Begriff, mir fällt grad nur kein besserer ein) in unserem Denken beschleunigen.