Depressive sehen kontrastärmer
[...]Wer depressiv ist, meint häufig, alles grau in grau zu sehen. Dass dies nicht nur seelisch bedingt ist, sondern tatsächlich auf einer geringeren Kontrastempfindlichkeit der Netzhaut beruht, haben jetzt deutsche Forscher herausgefunden. In Ableitungen zeigten die Sehzellen von Depressiven dramatisch niedrigere Reaktionen auf Kontrastreize. [...]
und weiter:
[...]Sollten sich diese Untersuchungsbefunde in weiteren Studien bestätigen, stünde mit dieser Methode ein Verfahren zu Verfügung, mit dem auf objektive Art und Weise der eigentlich subjektive Zustand der Depression gemessen werden könnte. Dies könnte weit reichende Auswirkungen nicht nur auf die Depressionsforschung, sondern auch auf die Diagnose und Therapie von depressiven Zuständen haben. [...]
Och menno! Gemein! Wieder vermutlich ein kleiner Rückschlag für die geldgeilen Psychoschwurbelanten die uns weismachen wollen daß Gefühls- und Gemütszustände immer eine Ursache in der Kindheit (Mutter!) oder alternativ – je nach Eso-Debil-Quotient – in einem früheren Leben haben.
Nee nee nee! Das Leben ist Biologie!
Die Kommentarfunktion ist geschlossen.









Ich würde sagen, Esos denken kontrastärmer.
Klingt interessant. Ich sehe das auch so wie Du: Das Leben ist Biologie. Und das Gehirn ist ein biologisches Organ wie jedes andere auch.
Ich denke, dass es bald noch bessere und irgendwann wirklich objektive Methoden zur “Messung” psychischer Erkrankungen geben wird. Wäre für alle Erkrankungen dieser Art wünschenswert.