GWUP unterstützt Sozialhelden

2009 Oktober 22

Ich unterbreche meine Blogpause aus einem wichtigen Grund. Und damit ich nicht viel schreiben muss, kopier ich den letzten GWUP-Artikel in voller Länge einfach da rein. Mit Genehmigung (siehe unten) und einschliesslich der Links am Ende des Artikels:

Eigentlich eine tolle Sache: 20 soziale Initiativen, Vereine und Projekte werben noch bis zum 15. November 2009 im die Gunst der Internet-Gemeinde beim Deutschen Engagementpreis der Kampagne “GebenGibt”. Per Maus-Klick entscheidet das Web-Volk, wer den Publikumspreis bekommt – immerhin 10.000 Euro. Echt eine tolle Sache. Doch es gibt einen Haken: Der Verein “Homöopathen ohne Grenzen” (HOG) steht im Ranking kurz vor dem Sieg – ein Verein, der in Entwicklungsländern ernsthaft Homöopathie statt Medizin als Alternative gegen HIV/AIDS empfiehlt. Zitat aus einem HOG-Projekt: “Die Homöopathie ist eine sinnvolle Alternative zu den massiven Medikationen der Schulmedizin. Die eigene Lebenskraft zu stärken nützt natürlich auch den Patienten, die unter einer HIV Infektion leiden.”

Das heißt: Handlungsbedarf! Gewinnen die Homöopathen, geraten 10.000 Euro in die falschen Hände. Dagegen protestieren bereits Skeptiker und Wissenschaftler aus aller Welt in der Blogosphäre (Links siehe unten). Einzige Chance: Stimmen sammeln für einen wirklich sozialen Verein, dessen gute Platzierung das jetzt noch verhindern kann: die SOZIALHELDEN. Wir sprachen mit Raul Krauthausen, dem Initiator des Projekts.

GWUP: Raul, seit wann gibt es die SOZIALHELDEN?

Ein genaues Gründungsdatum gibt es nicht. Es muss so um 2004 oder 2005 gewesen sein. Anfangs war es eine Idee von meinem Cousin und mir. Wir waren im Urlaub und wollten mal wieder ein gemeinsames Projekt machen. Lokal und sozial sollte es sein und Spaß musste es machen. Es geht uns nicht um’s Geldverdienen sondern darum, etwas zu bewegen, zu verändern und zu gucken, was möglich ist, wenn man sich in seiner Region für etwas einsetzt. Irgendwann meinte einer von uns beiden: “Lass uns den Namen SOZIALHELDEN nehmen”. Zum Glück war die Domain http://sozialhelden.de noch frei, als wir aus dem Urlaub zurückkamen. Nun hatten wir einen Namen und aus der Vergangenheit ein paar private Projekte.

GWUP: Das war der Startschuss. Und wie ging’s weiter?

Nach einer Party bemerkte mein Cousin die vielen Pfandtflaschen in der Wohnung und fragte, ob man diese wegen des Geldes oder wegen der Ordnung zurückbringt. Wir entschieden uns für die Ordnung und überlegten uns, ob man das Pfandgeld nicht dann auch gleich spenden könnte. Eine folgenschwere Idee war geboren: Die Zeitschrift NEON hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben. “Was fehlt in der Welt?” war die Frage. Dort reichten wir die Idee ein, gewannen ein Auto, obwohl wir beide keinen Führerschein hatten, und waren total geflasht. Einen smart-Roadster, in den mein Rollstuhl gar nicht reingepasst hätte. Das Auto haben wir dann wieder verkauft und uns entschieden, das Geld in die SOZIALHELDEN zu stecken. Von dem Geld entwickelten wir die Pfand-Spenden-Idee weiter und produzierten Prototypen. Inzwischen hat das Projekt den Namen “Pfandtastisch helfen!“. Wir kooperieren ausschließlich mit gemeinnützigen Vereinen, denen das Pfandgeld zugute kommt. Darunter sind größere wie Pro Familia und die Berliner Tafel aber auch kleinere Organisationen wie Masifunde und AllgemeinGut. Wir sind mit über 200 Sammelstellen in Deutschland vertreten und entwickeln die Idee ständig weiter. Das kostet Zeit, Geld und Kraft. Inzwischen sind wir etwa zwölf Leute, die aus den verschiedensten Richtungen kommen und realisieren ein bis zwei Projekte pro Jahr.

GWUP: Wie kam es zu eurer Nominierung beim Deutschen Engagementpreis?

Wir arbeiten, bis auf eine 400 Euro-Kraft, alle ehrenamtlich, haben kein Büro und finanzieren uns über Wettbewerbe. Da wir uns über das Internet koordinieren und organisieren, stoßen wir auch immer wieder auf neue Ausschreibungen und Preise. So auch bei GebenGibt.

GWUP: Für den Publikumspreis gibt’s 10.000 Euro. Falls ihr gewinnt – was wollt ihr mit dem Geld machen? Habt ihr schon konkrete Ideen?

Ja, wir wollen damit etwas Neues machen: Wheelmap.org – Deutschlands größte Karte für barrierefreie – also rollstuhlgerechte – Orte. Rollstuhlfahrer und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – also Ältere und Familien mit Kinderwagen – haben bisher kaum Möglichkeiten nachzusehen, ob der Ort den sie besuchen wollen, eine Stufe am Eingang hat, oder nicht. Wir wollen diese Daten sammeln und weitergeben. Jeder User soll nach dem Wiki-Prinzip selbständig barrierefrei-Daten eingeben und aktualisieren können. Das ganze steht dann wieder unter einer offenen Lizenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Mit dem Geld wollen  das System entwickeln (Programmieren) lassen. Parallel bauen wir SOZIALHELDEN Kontakte auf, akquirieren Daten und sorgen für eine nachhaltige Plattform.

GWUP: Um eure Platzierung bei “GebenGibt” ist einiger Trubel im Web entstanden. Wie steht ihr SOZIALHELDEN denn dazu?

Wir haben das Anfangs gar nicht mitbekommen. Als wir dann merkten, dass total viele Stimmen an uns gingen, waren wir natürlich froh, dass es Unterstützer gibt. Wer wäre das nicht. Etwas schade finden wir, dass es bei den Stimmen weniger um unsere Sache als SOZIALHELDEN geht, als viel mehr um das “Nicht-Stimmen” für einen anderen Wettbewerbsteilnehmer. Wir finden Homöopathie nicht grundsätzlich schlecht. Es gibt Menschen, denen es hilft. Bei mir tut es das nicht. Wissenschaftlich ein heikles Thema. Placebo oder nicht? Wir erlauben uns da kein Generalurteil. Letztendlich ist der “Deutsche Engagementpreis” aber auch ein Publikumspreis. Das heißt, das Publikum entscheidet, wer den Preis am ehesten verdient hat.

GWUP: Warum sollten das Publikum ausgerechnet für die SOZIALHELDEN stimmen, obwohl es doch einige gute Bewerber gibt?

Ich glaube, was uns auszeichnet ist die Andersartigkeit. Wir sind neu, jung und manchmal auch ein bisschen verrückt. Wir prangern nicht an, sondern handeln. Wir versuchen nicht das Rad neu zu erfinden, sondern bestehende Mittel zu nutzen, um ein aktuelles Problem zu lösen. Dabei scheuen wir keine Herausforderung – ob es um das Entwickeln von Pfandboxen geht oder um ein reines Internetprojekt wie Wheelmap.org eines ist. Wir sind einfach anders.

GWUP: Raul, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch viel Erfolg – und dass viele Menschen euch hier ihre Stimme geben!

Video zum Thema:

Raul Aguayo-Krauthausen im ARD-Porträt bei “Echtzeit” (28.06.2009):


Direktlink zum Video auf Youtube

Proteste gegen die Homöopathen ohne Grenzen e.V.:

ACHTUNG: Dieser Artikel darf ausdrücklich kopiert und weiterverbreitet werden, auch gerne in andere Sprachen übersetzt! Quellenangabe bitte mit Link auf http://blog.gwup.net

Narrenparadies

2009 Juni 19

Beneide nicht das Glück derer, die in einem Narrenparadies leben, denn nur ein Narr kann das für Glück halten.

Bertrand Russell - Die 10 Gebote des Liberalismus (1951)

Tröstliche Worte in Zeiten zunehmenden Irrsinns

Bilquelle: wikicommons

Kinder eines blöden Gottes – Children Of A Stupid God

2009 Juni 11

Pat Condell gibt in seinem neuen Clip mal wieder alles :mrgreen:

Siehe auch den Eintrag „Grauenvolles“

Internetpsychotherapie

2009 Juni 11
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Australische Forscher haben herausgefunden, daß zur Behandlung von Depressionen ein internetbasiertes Training genauso hilfreich wie ein persönliches Therapiegespräch sein kann. (mlu)

P.S.: Es sollte auch an einem internetbasierten Coaching-Programm für naturverpeilte ADHSler gearbeitet werden ;)

The OUT Campaign

2009 Juni 11
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Atheisten standen schon immer an vorderster Front des rationalen Denkens und waren stets Leuchtfeuer der Aufklärung. Jetzt können auch Sie Ihren Idealismus zeigen, indem auch Sie an der OUT Campaign teilnehmen.

come out

Atheisten sind viel zahlreicher, als es die meisten Leute vermuten. KOMMEN SIE HERAUS aus Ihrem Hinterstübchen! Sie werden sich befreit fühlen und Ihr Beispiel wird auch andere dazu ermutigen, ebenfalls HERAUSZUKOMMEN. (Aber „outen“ Sie niemanden anderes; warten Sie, bis sie sich selbst OUTen, wenn sie bereit dazu sind.)

reach out

Die OUT Campaign ermöglicht es jedem Einzelnen, andere wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind. Es kann auch eine nette Art sein, ein Gespräch zu beginnen, und helfen, das negative Bild von »den Atheisten« zu zerstören. Teilen wir der Welt mit, dass wir nicht mehr verschwinden werden, und dass wir denen, die uns verdammen wollen, nicht erlauben, uns in den Schatten zu drängen.

speak out

Indem mehr und mehr Leute der OUT Campaign beitreten, werden sich immer weniger Leute durch Religion einschüchtern lassen. Wir können anderen zeigen, dass Atheisten in allen Formen, Größen, Farben und Eigenschaften daherkommen. Wir sind Arbeiter und Berufstätige. Wir sind Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Schwestern, Brüder und Großeltern. Wir sind Menschen (also Primaten) und wir sind gute Freunde und gute Mitbürger. Wir sind normale Menschen, die es nicht nötig haben, sich an etwas Übernatürliches zu klammern.

keep out

Es ist Zeit, unsere Stimme zu erheben gegen das Eindringen von Religion in unsere Schulen und in die Politik. Atheisten sind es zusammen mit Millionen anderen Menschen Leid, von denen angegriffen zu werden, die ihre eigene religiöse Einstellung unseren Kindern und unseren jeweiligen Regierungen eintrichtern wollen. Wir müssen das Übernatürliche RAUSHALTEN aus unseren moralischen Prinzipien und aus dem öffentlichen Gemeinwesen.

Es ist Zeit, vorzutreten und…

stand out

Das Qualitätsportal Sheng-Fui…

2009 Juni 9
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von Achter

empfiehlt den Achter-Blog. Fühle mich geschmeichelt :D

Im Gegenzug empfehle ich dasselbe! Denn:

Eine Frage an mich selbst

2009 Juni 8

Zur Zeit bin ich mal wieder etwas von der mich umgebenden Blödheit (vor allem der im Netz) genervt. Vielleicht sollte ich mich vom widerlichen Themenkreis Esoterik, Paramedizin und dummreligiöses Gelalle fernhalten, dann ginge es mir sicher wieder gefühlt besser. Schliesslich habe auch ich sowas wie ein Recht auf Streben nach Glück. Das Geschwalle der Homöopsychopathen und Anthroposotter – neuerdings sogar laut und deutlich in der Politik – ist kaum mehr zu ertragen. Wer nicht merkt, daß wir uns in manchen Bereichen in großen Schritten zurück Richtung Mittelalter bewegen ist entweder blind oder einfach nur doof. Aber vielleicht dafür auch glücklicher!? Hmmm…der Wechsel vom genervten Skeptiker zum geistig umnebelten Ignoranten scheint verlockend.

Deshalb eine Frage an mich selbst: soll auch ich fortan als Eskapist mein Leben leben, Teile der Realität aus meiner Wahrnehmung kicken und meine letzten wenigen verbleibenden Jahrzehnte nur noch Pro7 gucken und Mickymaus lesen?

Antwort: Nein, denn ich habe auch ein Kind für das ich mir eine humane und aufgeklärte Zukunft erhoffe. Allein schon deswegen könnte ich am Ende den Gedanken nicht ertragen nichts gegen den zunehmenden Aberglauben und die massenweise Selbstverblödung gesagt zu haben.  Wenigstens manchmal den Mund aufmachen, ein kleiner Beitrag für mehr Brightness in dieser Welt. Und überhaupt, ich bin halt so :twisted: Und das Beste dabei: ich bin nicht der Einzige! Keine Gnade den Schamanen!




Rudolf Steiner und „dünnes Wasser“

2009 Mai 27

Der Hellseher und „Philosoph“ Rudi  Steiner, Erfinder der Anthroposophie, über das Transportwesen im Märchenland Atlantis.

Und das Beste: der hat das auch noch ernst gemeint (via Rudolf Steiner´s Blog):

Die (…) Fahrzeuge der Atlantier wären in unserer Zeit ganz unbrauchbar. Ihre Verwendbarkeit beruhte darauf, dass in dieser Zeit die Lufthülle, welche die Erde umschließt, viel dichter war als gegenwärtig. Ob man sich nach heutigen wissenschaftlichen Begriffen eine solch größere Dichte der Luft leicht vorstellen kann, darf uns hier nicht beschäftigen. Die Wissenschaft und das logische Denken können, ihrem ganzen Wesen nach, niemals etwas darüber entscheiden, was möglich oder unmöglich ist. Sie haben nur das zu erklären, was durch Erfahrung und Beobachtung festgestellt ist. Und die besprochene Dichtigkeit der Luft steht für die okkulte Erfahrung so fest, wie nur irgendeine sinnlich gegebene Tatsache von heute feststehen kann. –

Ebenso steht fest aber auch die vielleicht der heutigen Physik und Chemie noch unerklärlichere Tatsache, dass damals das Wasser auf der ganzen Erde viel dünner war als heute. Und durch diese Dünnheit war das Wasser durch die von den Atlantiern verwendete Samenkraft in technische Dienste zu lenken, die heute unmöglich sind. Durch die Verdichtung des Wassers ist es unmöglich geworden, dasselbe in solch kunstvoller Art zu bewegen, zu lenken, wie das ehedem möglich war.

Daraus geht wohl zur Genüge hervor, dass die Zivilisation der atlantischen Zeit von der unsrigen gründlich verschieden gewesen ist.

(Aus der Akasha-Chronik, GA 11)

Muss man eigentlich PolitikerIn sein um solchen erbärmlich dummen und lächerlichen Bullshit (= „Anthroposophie“) in die Welt zu tragen?

Einstein

2009 Mai 26
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von Achter

Es gibt diesen Clip auch HIER mit deutschen Untertiteln.

„Diese skurrile Zusammenfassung von TED2006 – vorgetragen von dem afrikanischen Graupapagei Einstein und ihrer Trainerin Stephanie White – bringt einen einfach zum Lachen.“

Grauenvolles

2009 Mai 25

Grauenvolles aus der Bibel, Drohungen und Gräueltaten Gottes und seiner Befehlsempfänger (via Reimbibel)

1. Buch Mose (Genesis)

Kap. 2

17  Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst Du nicht essen; denn welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben.

Kap. 3

14  Da sprach Gott der Herr zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang.

15  Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und deinem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

16  Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.

17  Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, – verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang.

18  Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen.

19  Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

23  Da wies ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, dass er das Feld baute, davon er genommen ist.

24  Und trieb Adam aus und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit dem bloßen hauenden Schwert, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens.

Kap. 4

11  Und nun verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen.

12  Wenn du den Acker bauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.

Kap. 6

5  Da aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar,

6  Da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen,

7  Und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

11  Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voll Frevels.

12  Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.

13  Da sprach Gott zu Noah: Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist voll Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sie verderben mit der Erde.

17  Denn siehe, ich will eine Sintflut mit Wasser kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin ein lebendiger Odem ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.

Kap 7

19  Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedecket wurden.

20  Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewässer über die Berge, die bedeckt wurden.

21  Da ging alles Fleisch unter, das auf Erden kriecht, an Vögeln, an Vieh, an Tieren und an allem, was sich regt auf Erden, und alle Menschen.

22  Alles, was einen lebendigen Odem hatte auf dem Trockenen, das starb.

23  Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis auf das Vieh und das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel; das ward alles von der Erde vertilgt. Allein Noah blieb übrig und was mit ihm in dem Kasten war.

24  Und das Gewässer stand auf Erden hundertfünfzig Tage.

Kap. 9

5  Auch will ich seines Leibes Blut rächen, und will’s an allen Tieren rächen und will des Menschen Leben rächen an einem jeglichen Menschen, als dem, der sein Bruder ist.

Kap. 11

5  Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten.

6  Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun.

Wohlauf, lasset uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!

Also zerstreute sie der Herr von dort in alle Länder, dass sie mussten aufhören die Stadt zu bauen.

9  Daher heißt ihr Name Babel, dass der Herr daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder.

Kap. 12

3  Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen;

17  Aber der Herr plagte den Pharao mit großen Plagen und sein Haus um Sarais, Abrams Weibes, willen.

Kap. 16

9  Und der Engel des Herrn sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Frau und demütige dich unter ihrer Hand.

Kap. 17

14  Und wo ein Mannsbild wird nicht beschnitten an der Vorhaut seines Fleisches, des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk, darum dass es meinen Bund unterlassen hat.

Kap. 19

24  Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen von dem Herrn vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra.

25  Und kehrte die Städte um und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.

26  Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.

Kap. 20

7  So gib nun dem Manne sein Weib wieder, denn er ist ein Prophet; und lass ihn für dich bitten, so wirst du lebendig bleiben. Wo du sie aber nicht wiedergibst, so wisse, dass du des Todes sterben musst, und alles, was dein ist.

17  Abraham aber betete zu Gott; da heilte Gott Abimelech und sein Weib und seine Mägde, dass sie Kinder gebaren.

18  Denn der Herr hatte zuvor hart verschlossen alle Mütter des Hauses Abimelechs um Saras, Abrahams Weibes, willen.

Kap. 22

Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.

Kap. 38

7  Aber Ger war böse vor dem Herrn, darum tötete ihn der Herr.

8  Da sprach Juda zu Onan: Gehe zu deines Bruders Weib und nimm lie zur Ehe, dass du deinem Bruder Samen erweckest.

9  Aber da Onan wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines Bruders Weib, liess er’s auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er seinem Bruder nicht Samen gäbe.

10  Da gefiel dem Herrn übel, was er tat, und er tötete ihn auch.

[...]

HIER GEHTS NOCH LANGE SO WEITER!